Am Abend die beleuchtete Straße statt der dunklen Abkürzung wählen

Landschaftsillustration

Wenn die Tage kürzer werden, verlockt eine dunkle Abkürzung oft besonders, weil sie auf den ersten Blick ein paar Minuten Zeit spart. Diese Ersparnis wirkt jedoch schnell klein, sobald man bedenkt, wie viel schwerer Hindernisse und unebene Stellen ohne jede Beleuchtung zu erkennen sind.

Eine etwas längere, aber beleuchtete Straße bietet dagegen deutlich bessere Sicht auf Schlaglöcher, Bordsteinkanten oder andere Verkehrsteilnehmer. Der Umweg von wenigen Minuten steht in keinem Verhältnis zu der zusätzlichen Sicherheit, die eine gut ausgeleuchtete Strecke am Abend bietet.

Zeitersparnis gegen Sicherheit abwägen

Gerade in der Zeit, in der es abends merklich früher dunkel wird, lohnt es sich, die eigene Standardroute noch einmal zu überdenken. Was im hellen Sommer eine bequeme Abkürzung war, kann im dunkleren Herbst zu einer unnötig riskanten Strecke werden.

Beobachte auf deinem üblichen Heimweg, welche Abschnitte tatsächlich gut beleuchtet sind und welche im Dunkeln liegen, auch wenn sie auf den ersten Blick harmlos wirken. Diese Beobachtung hilft dabei, bewusst eine Route zusammenzustellen, die möglichst durchgehend beleuchtet ist.

Auch auf der beleuchteten Straße ist es sinnvoll, weiterhin aufmerksam zu bleiben, denn Straßenlaternen ersetzen kein eigenes Licht am Rad. Beide zusammen ergeben aber eine deutlich bessere Sicht, als eine dunkle Abkürzung sie je bieten könnte.

Wer sich bewusst für die beleuchtete Strecke statt der dunklen Abkürzung entscheidet, kommt zwar manchmal ein paar Minuten später an, dafür aber deutlich ruhiger und sicherer zu Hause an. Diese kleine Entscheidung macht besonders in der dunkleren Jahreszeit einen spürbaren Unterschied.