Wer eine Tour plant, bei der das Rad zwischendurch über steile Passagen oder kurze Tragestücke muss, merkt schnell, dass jedes zusätzliche Kilo im Gepäck spürbar wird. Was in der Ebene kaum auffällt, wird am Anstieg plötzlich zur echten Anstrengung, besonders wenn die Tasche schon von Anfang an großzügig gepackt wurde.
Überlege deshalb vor der Tour genau, was wirklich gebraucht wird, und lass alles weg, was nur „vielleicht nützlich" wäre. Eine kleine, kompakte Auswahl an Kleidung, Werkzeug und einer Jause reicht für die meisten Touren völlig aus, ohne dass am Ende etwas fehlt.
Kompakt packen spart Kraft am Anstieg
Wähle wenn möglich leichtere Varianten der Dinge, die du ohnehin mitnimmst, etwa eine dünnere Jacke statt einer schweren, wenn das Wetter es zulässt. Kleine Unterschiede beim Gewicht der einzelnen Gegenstände summieren sich über die ganze Tour zu einem spürbaren Effekt.
Verteile das Gepäck außerdem so, dass es beim Tragen über kurze Stücke nicht verrutscht oder unhandlich wird. Ein Rucksack, der eng am Körper sitzt, lässt sich beim Schieben oder Tragen des Rads deutlich leichter handhaben als lose hängende Taschen.
Pack alles in ein oder zwei feste Sackerl statt in viele kleine, damit du beim Verstauen und wieder Auspacken nicht ständig suchen musst. Eine übersichtliche Packweise spart auf der ganzen Tour Zeit und Nerven, gerade an Stellen, wo man ohnehin schon angestrengt ist.
Mit einer leichten, durchdachten Packung wird auch ein steiles Stück zu einer machbaren Herausforderung statt zu einer Plackerei. Die kurze Überlegung vor der Abfahrt zahlt sich an jedem Anstieg der Tour wieder aus, und du kommst insgesamt entspannter ans Ziel.