Bei nassem Laub und dunklen Stellen auf der Strasse langsamer fahren

Landschaftsillustration

Sobald der Herbst näherrückt, verändert sich der Zustand vieler Strecken, auch wenn die Route selbst dieselbe bleibt wie im Sommer. Nasses Laub sammelt sich an Stellen, die vorher einfach nur Asphalt oder Kies waren, und dunkle, feuchte Flecken auf der Fahrbahn werden schwerer zu erkennen als noch vor ein paar Wochen.

Nasses Laub kann unter dem Pneu überraschend rutschig sein, ähnlich wie eine dünne Eisschicht, auch wenn es auf den ersten Blick harmlos aussieht. Wer diese Stellen mit unverändertem Tempo befährt, riskiert, dass das Hinterrad kurz die Haftung verliert, gerade in Kurven oder beim Bremsen.

Tempo anpassen, bevor die Stelle erreicht ist

Reduziere das Tempo bereits, bevor du auf eine solche Stelle triffst, statt erst mitten im Laub oder auf der dunklen Fläche zu reagieren. Eine frühzeitige Anpassung gibt mehr Kontrolle, als wenn du erst im letzten Moment bremsen musst.

Vermeide zudem, in solchen Bereichen zu bremsen oder stark zu lenken, da beides die Rutschgefahr zusätzlich erhöht. Ein gleichmässiges, ruhiges Durchfahren mit reduziertem Tempo ist meist die sicherere Wahl als ein abruptes Manöver.

Dunkle Flecken auf der Strasse sind nicht immer nur Laub, sondern manchmal auch Feuchtigkeit oder Schatten, die den Belag schwerer einschätzbar machen. In beiden Fällen hilft dieselbe Vorsicht: das Tempo etwas senken und die Stelle mit ruhiger, aufrechter Haltung durchfahren.

Wer sich frühzeitig auf diese Veränderungen der Jahreszeit einstellt, bleibt auch bei den ersten nassen Herbsttagen sicher unterwegs. Diese kleine Anpassung im Fahrverhalten kostet kaum Zeit, macht aber gerade auf vertrauten Strecken einen spürbaren Unterschied.