Ein Frontlicht, das zu hoch eingestellt ist, leuchtet entgegenkommenden Personen direkt in die Augen, statt die eigene Fahrbahn vor dir auszuleuchten. Das macht die Fahrt nicht nur für andere unangenehm, sondern hilft auch dir selbst kaum, weil das Licht dann nicht dort ankommt, wo du es tatsächlich brauchst.
Richte das Licht deshalb so aus, dass es leicht nach unten auf die Strasse zeigt, ein paar Meter vor dem Vorderrad. So beleuchtet es die eigene Fahrbahn zuverlässig, ohne entgegenkommende Personen zu blenden oder unnötig zu stören.
Eine kurze Prüfung vor der Abfahrt hilft beiden Seiten
Überprüfe die Ausrichtung am besten in der Dämmerung, wenn du den Effekt direkt sehen kannst, statt sie nur tagsüber nach Gefühl einzustellen. Eine kleine Anpassung des Winkels kann bereits einen grossen Unterschied machen, sowohl für deine eigene Sicht als auch für andere.
Kontrolliere auch das Rücklicht auf dieselbe Weise, denn ein zu hoch oder seitlich ausgerichtetes Rücklicht verliert für nachfolgenden Verkehr deutlich an Wirkung. Beide Lichter zusammen sollten die Strasse abdecken, ohne unnötig zu blenden.
Bei einer neuen Halterung oder nach einem Sturz lohnt sich eine erneute Kontrolle, da sich die Ausrichtung dabei leicht verschieben kann, ohne dass man es sofort bemerkt. Eine kurze Prüfung nach solchen Ereignissen stellt sicher, dass das Licht weiterhin dort hinzeigt, wo es soll.
Richtig ausgerichtete Lichter helfen sowohl dir als auch allen anderen auf der Strasse, die Situation klar zu erkennen, ohne dass jemand geblendet wird. Diese kurze Kontrolle kostet kaum Zeit, macht aber jede Fahrt in der Dämmerung oder Dunkelheit für alle Seiten angenehmer.